Computer-Crashkurs

Selbst der größte Computerexperte hat einmal so angefangen

Bei 3 Vormittagseinheiten hat uns Manfred Doetsch im WERK 34 Basiskenntnisse zur erfolgreichen Benutzung und Anwendung von Computerprogrammen vermittelt.

JugendAG

 

Die Jugend AG feiert ihr 5 jähriges Bestehen

Die Jugend AG ist eine offene Gruppe junger Menschen, die Lust auf aktive kommunale Jugendarbeit haben.Gegründet wurde sie im März 2009, nach der ersten Jugendbürgerversammlung zu der Bürgermeister Franz Rasp ins Kurhaus eingeladen hatte.

Über jugendeigene Themen wie Skater-, Beachvolleyball-, Grillplätze, Nachmittagsdisco und Bandproberäume,kam die Jugend AG zu den Brennpunktthemen Mobilität und Jugendzentrum so die Leiterin der Jugend AG und Jugendreferentin Sabine Wimmer. Unter dem Motto

Freiwilligenagentur Berchtesgadener Land

 

Zeit verschenken – unbezahlt, doch nicht umsonst!

Ehrenamt und Bürgerschaftliches Engagement sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie spannen ein stabiles Netz über alle gesellschaftlichen Bereiche und verbinden Jung und Alt. Alle, die sich freiwillig engagieren geben der Gesellschaft in unserer Region ein Gesicht. Die Freiwilligenagentur BGL und das WERK 34 wollten sich deshalb mit einer Einladung für das vielfältige Engagement bedanken.

Als Ehrengäste für die Feier konnte Elisabeth Homberg die erste Vorsitzende des KKH Fördervereins Dr. Ursula Deppisch- Roth und die Schatzmeisterin Irmi Wein begrüßen. Beschwingte Weisen spielte und sang Hans Hallinger mit seiner „Ziach“ und der Chor „Die Herbstzeitlosen“ erfreute die Gäste mit seinen Liedern. Dazu wurde schmackhaftes Grillgut zubereitet und serviert und der Billiardtisch zum Salatbüffett umfunktioniert. Es wurde geratscht und gelacht, der Abend war ein voller Genuss, und das sollte ja auch so sein. Das Highlight des Abends war zweifelsohne Bettine Clemen, eine grandiose Konzertflötistin mit Engagement in allen Ländern der Welt. Mucksmäuschenstill wurde es da im Saal, gebannt lauschte man den virtuosen Flötentönen. Das war ein außergewöhnlicher Ohrenschmaus.

Ein herzliches „Danke schön“ erging damit an die vielen Ehrenamtlichen, die sich regelmäßig einbringen, ob in der Kreisklinik Berchtesgaden, auf der Geriatrie am Donnerstag mit „ Heit san mir do“ , an die Crew von „Immer wieder Sonntags“, die Damen des Bücherdienstes, das Team des Cafe Rosenrot, die Lese- u- BildungspatInnen in den Schulen, Kitas und Kinderhorten in drei Gemeinden unseres Talkessels und an die Gruppenleitungen im WERK 34 bei den unterschiedlichsten Aktivitäten. Dank der finanziellen Unterstützung des KKH Fördervereins konnte dieses schöne musikalische Grillfest gestaltet werden und wir konnten uns bei allen Ehrenamtlichen mit einer Rose bedanken. Ein ganz herzlicher Dank geht an die Grillmeister und die HelferInnen bei der Veranstaltung selbst.

Die Freiwilligenagentur ist eine Einrichtung des Landkreises BGL und wird getragen von Startklar Jugendhilfe gGmbH.

 Elisabeth Homberg und Karin Niedermeyer

 

Computerinteressierte Senioren/innen treffen sich mit Manfred Doetsch

Computerinteressierte Senioren/innen treffen sich mit Manfred Doetsch

Seit Bestehen des Mehrgenerationenhauses Werk 34 in Berchtesgaden, November 2012, bietet Manfred Doetsch jeden Donnerstagnachmittag unter seiner Leitung ein zweistündiges Treffen für computerinteressierte Seniorinnen und Senioren an. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Angebot „Computerinteressierte Senioren/innen treffen sich mit Manfred Doetsch“ ist nicht als Kurs deklariert, damit die Unterscheidung zu dem klar inhaltlich und zeitlich abgegrenzten, kostenpflichtigen Kursangebot der örtlichen Bildungsträger deutlich wird.

Das wöchentliche Treffen im Werk 34 hat nicht den Charakter eines gängigen Computerkurses, in dem die zu vermittelnden Inhalte genau vorgegeben und begrenzt sind. Vielmehr stehen die Interessen der Teilnehmenden im Vordergrund. Dabei gibt der/die Langsamste das Tempo vor. Das hat sich wegen der höchst unterschiedlichen Vorkenntnisse bewährt. Individuelle Hilfestellung ist dabei naturgemäß erforderlich. Erfreulich ist, dass man sich gegenseitig unterstützt und die nötige Geduld aufbringt. Nur so ist der jederzeitige Einstieg in die Gruppe zu bewältigen. Da sich herausstellte, dass nach einer Woche manches nicht mehr so in Erinnerung war, kam die Idee auf, doch einmal drei Vormittage hintereinander intensiv am Computer zu üben. Dies geschieht nun seit 2013 jeweils in den Sommerferien. Vorteilhaft war, dass in den Sommerferien das Mehrgenerationenhaus nur spärlich genutzt wird. So musste nicht Rücksicht auf den Raumbedarf anderer Gruppen genommen werden. Beispielsweise brachten die Teilnehmenden  ihre Digitalkameras mit. So konnten sich die Seniorinnen und Senioren am ersten Vormittag gegenseitig fotografieren. Diese Bilder wurden dann im Computer gespeichert und in einer Präsentation mit verschiedensten Effekten begeistert dargestellt. Neben dem Erstellen einer Präsentation waren noch die Einführung ins Internet und das Verwalten von Dateien auf dem PC Themen dieser Intensivtage. Alle Teilnehmenden haben in sehr angenehmer Atmosphäre einiges dazu gelernt und sind wieder etwas sicherer am Computer geworden. So sind die Seniorinnen und Senioren gut gerüstet für die nächsten wöchentlichen Treffen und benötigen sicher immer weniger Hilfestellung.

Da aller Erfahrung nach das Lernen für eine konkrete Aufgabe am effektivsten ist, wird gerne, wenn sich mehrere AnfängerInnen einfinden, eine Datenbank mit den Adressen der Teilnehmenden erstellt. Das hat auch den nützlichen Nebenaspekt, dass sich so die Teilnehmenden namentlich schneller kennenlernen können. Einfache Rechenaufgaben werden mit dem Tabellenkalkulationsprogramm. eingeübt. Ein Grundschema mit Formeln für die Abrechnung von Ferienwohnungen wird erstellt, das einige der einigen teilnehmenden Vermieterinnen die Arbeit erleichtert. Daneben wird an Texten und Präsentationen gearbeitet. Insbesondere der Umgang mit Digitalfotos stößt auf großes Interesse. Gerade durch die Sammlung von Fotos auf dem Computer, muss immer wiederholt werden, wie wichtig die Ordnung auf den Datenträgern ist. Daher steht alle paar Wochen die Verwaltung von Dateien, das Anlegen von Ordnern und das Sichern wichtiger Daten auf externe Speicher auf dem Programm. Neuerdings steht ein alter PC zur Verfügung, an dem das Innenleben eines Computers gezeigt werden kann.

In verschiedenen Sitzungen wird auf die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung im Internet eingegangen. Der Umgang mit digitalen Fahrplanauskünften findet großen Anklang, da im Talkessel keine Fahrkartenautomaten mehr existieren und die DB-Agentur im Berchtesgadener Bahnhof nur begrenzte Öffnungszeiten hat. Begeisterung stellt sich ein, wenn bei Googlemaps die eigene Wohnung oder ein Reiseziel gefunden wird. Nebenbei wird wiederholt auf die Gefahr von Computerviren eingegangen. Ebenso wird geübt, wie man mit Emails umgeht. Vor allem das Anhängen von Fotos an Emails wird gerne wiederholt. Es gibt immer wieder Anlass auf die möglichen Fallen bei Bestellungen im Internet, Hotelbuchungen usw. hinzuweisen. Bei entsprechender Nachfrage werden über eine Suchmaschine Internetadressen zu relevanten Themen recherchiert.

In den sechseinhalb Jahren seit Bestehen des Mehrgenerationenhauses sind über 120 Seniorinnen und Senioren zu den kostenlosen Treffen gekommen. Durchschnittlich sind diese zwei Stunden am Nachmittag mit 11 Teilnehmenden frequentiert. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass knapp 20 SeniorInnen anwesend sind. Der eifrigste Teilnehmer ist bereits 220 mal erschienen. Es hat sich eine gewisse Stammgruppe gebildet und Freundschaften sind entstanden. Manche Hochaltrige können wegen der Witterung oder aus gesundheitlichen Gründen seltener erscheinen. Sie sind nicht über ihre oft nur geringen Lernfortschritte enttäuscht, vielmehr wissen sie diese angenehmen Zusammenkünfte zu schätzen. Es ist sicher nicht abwegig zu behaupten, dass solche Veranstaltungen Alterseinsamkeit vorbeugen können.

Dieses wöchentliche Angebot ist auch auf der Internetplattform www.wissensdurstig.de zu finden.

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